PRIVATPRAXIS FÜR
GANZHEITLICHE MEDIZIN
Dr. med. DORIT PINNEBERG
Ärztin
Naturheilverfahren
Wasserstraße 6
23966 Wismar
Fon: 03841 - 223634
Fax: 03841 - 469322
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Ganzheitliche Medizin
Funktionsstörungen
Unsere moderne konventionelle Medizin ist vor allem morphologisch ausgerichtet, das heißt an strukturellen Veränderungen orientiert. In bildgebenden Verfahren und Laboruntersuchungen werden Strukturveränderungen beurteilt. Hier denken wir physikalisch und chemisch. Für die Diagnostik und Therapie funktioneller Störungen gibt es in der konventionellen Medizin nur wenige Methoden: Fotografieren Sie ein Telefon wenn es klingelt –das Klingeln erfassen Sie nicht. Für funktionelle Störungen braucht man andere Methoden der Untersuchung und Behandlung. Diese finden wir vor allem in den ärztlichen Naturheilverfahren, der Komplementär- und Regulationsmedizin. Hier denken wir kybernetisch-energetisch. Befund und Befinden sowie spezielle Untersuchungstechniken erweitern die Diagnose und führen zum ganzheitlichen Therapiekonzept.
Selbstregulation
Wir gehen davon aus, dass der Organismus über die Fähigkeiten der Selbstregulation verfügt. Über die Möglichkeiten der Selbstregulation hält er seine Lebensfunktionen (Temperatur, Blutdruck, Stoffwechsel, Hormonhaushalt etc.) im „Betriebsbereich“ seiner Lebensprozesse. Krankheitszeichen, Schmerzen, Allergien und Befindensstörungen sind Ausdruck einer gestörten Lebensfunktion. Die Selbstregulation reguliert auf die Norm, kompensiert Störungen, koordiniert Funktionsabläufe und unterhält Regenerationsprozesse.
Beschwerden und Krankheitssymptome entstehen, wenn der Organismus nicht mehr auf die Norm regulieren, nicht mehr ausreichend kompensieren und nicht mehr regenerieren kann. Je nach Ursache und Organbereich entwickeln sich so die unterschiedlichen Krankheiten. Die regulatorischen Methoden beeinflussen und unterstützen die Selbstregulation und nutzen körpereigenen Ressourcen der Regeneration (Selbstheilungskräfte). Das Potenzial ist erstaunlich hoch, wenn die Methoden gezielt eingesetzt werden – auch noch bei schon lange bestehenden Erkrankungen.
Chronische Krankheiten
Eine chronische Krankheit oder chronischer Schmerz ist Ausdruck dafür, dass die bisherige Therapie den Organismus nicht zur Heilung verhelfen konnte. Durch die Anwendung regulationsmedizinischer Methoden wird die Möglichkeit genutzt, auf eine andere Art einen Heilungsprozess in Gang zu setzten oder zumindest eine Linderung der Beschwerden zu erreichen. Besonders bei chronischen Erkrankungen kann man davon ausgehen, dass der Organismus schon lange in seinen Regulationen geschwächt ist und an der Entstehung der Erkrankung mehrere Faktoren und Co-Faktoren beteiligt sind, wie zum Beispiel Restbelastungen aus Vorerkrankungen, Heilungshindernisse wie Störfelder, Belastungen aus der Umwelt, latenter Vitalstoffmangel, Disposition und vieles mehr.
Die Faktoren und Co-Faktoren, die eine Erkrankung begünstigen oder entstehen lassen, gilt es zu erkennen und zu behandeln. Das Ziel ist eine Verbesserung der Selbstregulation und Steigerung der Organfunktion, um eine Ausheilung der Erkrankung zu fördern oder zumindest eine nachhaltige Verminderung der Beschwerden zu erreichen. Dazu müssen zumeist mehrere Methoden gleichzeitig genutzt werden, wie z.B. Akupunktur, Neuraltherapie und Homöopathie. Zur ärztlichen Therapie gehört auch die Mitarbeit des Patienten.
Hilfe zur Selbstheilung
Die Förderung und Wiederherstellung der Selbstregulation ist vergleichbar mit der Wiederherstellung der Funktionsfähigkeit der Software, dem Beseitigen von Datenmüll und Viren, dem Aufräumen der Festplatte und der Erweiterung des Arbeitsspeichers. Regeneration und Heilung können immer nur über den Organismus selber erreicht werden, der Arzt kann hier nur Hilfestellung und Unterstützung leisten. Das wussten schon die alten Griechen, wie uns das Zitat von Hippokrates beweist: Medicus curat, natura sanat – Der Arzt behandelt, die Natur heilt.